Umfrage

Polit-Barometer: Kunasek ist  weiter das Maß aller Dinge

Ein Mann im Anzug hebt die Hand bei einer Veranstaltung mit mehreren bunten Fahnen im Hintergrund.
© APA/TOBIAS STEINMAURER
Steierische FPÖ-Landeshauptmann empfiehlt sich für mehr ++ Absturz für Doskozil ++ Edtstadler und Ludwig sind Schlusslichter
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Der Mann scheint grundsätzlich  ein Teflon-Image zu haben, auch wenn dieses einige Mikro-Kratzer haben könnte. Im monatlichen Polit-Barometer der Landeshauptleute, das die Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 (1.000 Befragte vom 19. bis 20. Oktober) erhebt, führt der steirische Landeshauptmann Mario Kunasek von der FPÖ haushoch.

Das aktuelle Polit-Barometer der Landeshauptleute © oe24

Monat für Monat fragt Lazarsfeld, inwieweit die Landesobleute positiv bzw. negativ ausgefallen sind - der Saldo aus beiden Werten bestimmt den Barometer-Wert. Im Fall von Kunasek bewerten seine Arbeit 31 Prozent positiv und nur 20 Prozent negativ - macht einen Saldo von 11 Prozent. Allerdings: Vor einem Monat war Kunasek noch bei + 16 % gelegen, auch er musste also Haare lassen. Kunasek ist trotzdem der einzige (!) Politiker Österreichs, bei dem der Saldo positiv ist. Der Umfrage-Höhenflug des Steirers führt hinter vorgehaltener Hand in der FPÖ längst zur Debatte, ob der nicht der bessere Kanzler wäre. FPÖ-Chef Herbert Kickl führt zwar das Ranking der Bundespolitiker klar an - allerdings hat er mit −6 Prozent mehr negative als positive Bewertungen.

Doch zurück zu den Landeshauptleuten: Die bisherige Nummer 2 - Burgenlands Hans Peter Doskozil (SPÖ) - legte einen veritablen Absturz hin - Dosko hat jetzt einen um 5 Punkte niedrigeren Saldo als noch vor einem Monat, mit −11 Prozent liegt er nur noch im Mittelfeld.

Platz 2 teilt sich jetzt ein ÖVP-Duo: Mit −6 Prozent konnte sich der oö. Landeschef Thomas Stelzer erholen - er ist auch der, der in einem Jahr eine Landtagswahl zu schlagen hat. Ex aequo liegt der Vorarlberger Markus Wallner auf Platz 2, ebenfalls mit −6 Prozent.

Im Mittelfeld hinter Doskozil kommen Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Tiroler Anton Mattle (beide ÖVP) sowie der neue Kärntner Landeschef Daniel Fellner.

Etwas abgeschlagen: Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) mit −18 Prozent und der Wiener Michael Ludwig mit −32 Prozent.

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