Start Holzernte
Dürre hat Auswirkung auf Christbaum-Ernte
Der Holzmarkt präsentiert sich zum Start der Holzernte-Saison zweigeteilt: Während die Nachfrage der Sägeindustrie aufgrund der anhaltenden Wirtschaftsschwäche und eines schwierigen internationalen Marktumfelds unter Druck steht, bleibt der Bedarf der Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie sowie der Pellets-Hersteller hoch. Entsprechend sind die Preise für Nadelsägerundholz seit Jahresbeginn gesunken, während Faserholz deutlich an Wert gewonnen hat.
Mehr Käferholz als 2025
"Mit dem Ende der Sommer- und Käfersaison blicken wir auf ein beträchtliches Schadholzaufkommen durch Borkenkäfer und Stürme zurück. Die Rundholzzufuhr zu den Sägewerken war hoch, die Lager sind gut gefüllt. Der Anteil an Käferholz ist gegenüber den Vorjahren gestiegen. Bei der Planung der Winternutzungen sollten daher insbesondere potenziell gefährdete Waldflächen berücksichtigt werden", erläutert Franz Kepplinger, Obmann des Waldverbandes OÖ.
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Rund Hälfte der Christbäume Opfer der Dürre
Die Dürre wirkt sich auf die Christbaumernte aus: Jene Bäume, die im Frühjahr gesetzt wurden, sind teilweise stark vertrocknet. Konkret seien etwa 40 bis 50 Prozent der gesetzten Christbäume Opfer der Dürre geworden, sagt Klaus Gschwendtner aus Stroheim (Bez. Eferding), Obmann der oberösterreichischen Christbaumbauern, gegenüber dem ORF OÖ. Bis zu 450.000 Bäume produzieren die 140 Christbaumbauern in OÖ. Die Preise werden heuer leicht steigen: Der Laufmeter Nordmann-Tanne wird zwischen 24 und 27 Euro liegen.
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