Wettbewerb

Flugabgabe vor Aus? Mikl-Leitner: "Ziehen an einem Strang"

Austrian-Flugzeug startet am Flughafen Wien mit Tower und Gebäuden im Hintergrund.
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Während Wien-Schwechat bei Flugreisenden abkassiert, boomt der Flughafen Bratislava. NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) begrüßt die breite Unterstützung für das Aus der Flugabgabe.
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Aus den Ländern wächst der Druck auf die Bundesregierung für eine Abschaffung der Flugabgabe. Nach Niederösterreich und Wien sprechen sich nun auch die Landeshauptleute von Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten für die vollständige Abschaffung der Flugabgabe aus. Die Flugabgabe beträgt derzeit zwölf Euro pro Ticket, bei Kurzstrecken bis 350 Kilometer fallen sogar 30 Euro an.

"Ich freue mich, dass unsere Forderung nach Abschaffung der Flugabgabe immer breitere Unterstützung erfährt. Das zeigt: Es geht hier nicht um Parteipolitik, sondern um Arbeitsplätze, Wertschöpfung und damit letztlich um die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts. Denn die Flugabgabe ist und bleibt ein Schildbürgerstreich, mit dem wir Arbeitsplätze und Wertschöpfung ins Ausland treiben. Mittlerweile ziehen sieben Bundesländer an einem Strang. Jetzt ist die Bundesregierung am Zug. Sie muss die Flugabgabe endlich abschaffen. Denn wir dürfen unserem Wirtschaftsstandort nicht länger selbst die Flügel stutzen", begrüßt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) die breite Unterstützung.

Der Luftverkehrsstandort Österreich steht im Wettbewerb mit seinen Nachbarn unter Druck: Für jeden Fluggast fällt hierzulande eine Abgabe von mindestens zwölf Euro an, im Nachbarland Slowakei etwa gibt es keine vergleichbare Regelung. Während Wien-Schwechat mit einem Minus von rund zwei Millionen Reisenden rechnet, legt der Flughafen Bratislava beim Passagieraufkommen deutlich zu und nähert sich einer Verdoppelung. Nach Einschätzung des Dachverbands Luftfahrt könnte ein Wegfall der Flugabgabe österreichweit jährlich rund 2.500 zusätzliche Jobs schaffen und die Wertschöpfung um etwa 188 Millionen Euro erhöhen.

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