ÖFB-Cup

3:0-Gala auf der Hohen Warte! Rapid stürmt ins Cup-Viertelfinale

Zwei Rapid Wien Fußballspieler jubeln im grünen Trikot auf dem Spielfeld.
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Rapid marschiert ins Viertelfinale! Der Bundesliga-Spitzenreiter behält im kleinen Wiener Derby auf der Hohen Warte die Nerven, schlägt die Vienna mit 3:0 und macht den nächsten Schritt im Cup. Der Sieg gibt den Hütteldorfern ordentlich Rückenwind – denn am Sonntag wartet mit dem Wiener Derby gegen die Austria bereits der nächste Kracher
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Nach der feurigen Pyro-Show der Rapid-Fans auf der Hohen Warte ging es mit leichter Verspätung los – und auf dem Platz brauchten die Hütteldorfer zunächst ebenfalls ein paar Minuten, um heißzulaufen. Doch dann drehte Rapid auf! Nach einer kurzen Findungsphase übernahm Rapid aber immer mehr das Kommando – und schlug in der 18. Minute eiskalt zu. Nach einem Fehler von Luxbacher witterten die Grün-Weißen ihre Chance: Der Vienna-Kapitän grätscht ins Leere, Breit versuchte vergeblich, sich an Demirs Trikot festzuklammern. Doch der Rapidler ließ sich nicht aufhalten, zog von rechts nach innen und hämmerte den Ball von der Strafraumgrenze ins Netz - 1:0 Rapid (18.)!

Der Führungstreffer gab den Hütteldorfern ordentlich Rückenwind. Mit viel Ballbesitz und zunehmender Kontrolle drängten sie die Vienna immer weiter zurück. Rund zwei Drittel Ballbesitz unterstrichen die grün-weiße Überlegenheit eindrucksvoll. Rapid ließ den Ball laufen, suchte den Weg nach vorne und hatte das Geschehen weitgehend im Griff. Was allerdings fehlte, war der zweite Treffer, um die Dominanz auch auf der Anzeigetafel sichtbar zu machen.

Ex-Rapidler lässt Ausgleich liegen

Und genau das hielt die Partie spannend. Denn obwohl Rapid spielerisch den Ton angab, blieb der Zweitligist gefährlich – und kam ausgerechnet durch einen Ex-Rapidler zur großen Ausgleichschance. Soukouna trieb einen Konter nach vorne und schickte Rosenberger über die rechte Seite. Dessen Flanke rutschte durch die Rapid-Abwehr und landete auf der anderen Seite des Sechzehners bei Berni Zimmermann. Aus knapp zwölf Metern hatte der Angreifer freie Schussbahn, doch statt des 1:1 jagte er den Ball über den Kasten (28.).

Vienna-Spieler Bernhard Zimmermann.
Vienna-Spieler Bernhard Zimmermann. © GEPA pictures

Nach dieser Schrecksekunde beruhigte sich die Partie zunehmend. Rapid hatte zwar weiterhin mehr vom Spiel, doch der letzte Punch fehlte, um die Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen. Vor mehr als 6.000 Zuschauern hielt die Vienna kämpferisch dagegen, entwickelte offensiv allerdings nur wenig Durchschlagskraft. Je näher der Pausenpfiff rückte, desto hitziger wurde es auf dem Platz: Viele Fouls und intensive Zweikämpfe sorgten für ordentlich Feuer, während klare Torchancen Mangelware blieben. So nahm Rapid die knappe 1:0-Führung mit in die Kabine

Joker sticht! Dahl bereitet Rapid Weg zum 2:0

Für Rapid war die Marschroute nach der Pause klar: Schnell den zweiten Treffer nachlegen und auf der Hohen Warte für klare Verhältnisse sorgen. Doch zunächst ging es weiter wie vor dem Seitenwechsel. Die Partie blieb zerfahren, der Spielfluss stockte und Torchancen waren Mangelware. Rapid tat sich schwer, die Vienna entscheidend unter Druck zu setzen – bis Coach Johannes Hoff Thorup das richtige Händchen bewies!

Mit Petter Dahl brachte der Rapid-Trainer frischen Wind in die Offensive. Der Joker wurde von Bajlicz auf dem linken Flügel eingesetzt und sorgte prompt für den Durchbruch: Dahl ließ Gantschnig stehen und brachte einen scharfen Stanglpass zur Mitte. Dort lauerte Mbuyi, der den Ball entschlossen ins Tor grätschte. 2:0 Rapid (70.)!

Claudy Mbuyi
Claudy Mbuyi © APA/GEORG HOCHMUTH

Doppelpack! Mbuyi macht Cup-Deckel drauf

Und beinahe legten die Hütteldorfer sofort nach! Wieder wurde Mbuyi in die Tiefe geschickt und tauchte allein vor Vienna-Keeper Unger auf. Der Rapid-Angreifer hatte den Doppelpack auf dem Fuß, scheiterte im Eins-gegen-eins aber am Schlussmann. Noch blieb die Vorentscheidung aus – doch Mbuyi sollte seinen großen Moment noch bekommen!

In der Schlussphase machte Rapid endgültig alles klar: Tilio schickte Mbuyi mit einem perfekten Pass in die Tiefe. Unger stürmte zwar aus seinem Tor, doch diesmal ließ sich der Rapid-Stürmer nicht mehr aufhalten, umkurvte den Keeper und schob eiskalt ein - 3:0 (86.)! Jetzt war der Deckel drauf – Rapid löste souverän das Ticket für das Cup-Viertelfinale!

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