Drei Verletzte
Polizei stoppt Macheten-Angreifer mit Schusswaffe
Am Samstag kam es am größten Bahnhof der Welt zu einem gewaltsamen Zwischenfall. Ein Mann attackierte im Grand Central Terminal drei Personen im Alter von 65, 70 und 84 Jahren mit einer Machete. Die Opfer, die den Täter laut Polizeiangaben nicht kannten, erlitten teils schwere Verletzungen, darunter Schnittwunden am Kopf und einen Schädelbruch. Für Touristen gehört der Bahnhof zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der US-Metropole.
Gegen 9:40 Uhr (Ortszeit) wurden Beamte von einem Zivilisten auf die Angriffe aufmerksam gemacht. Als sie den Verdächtigen auf dem Bahnsteig der Linien 4/5/6 stellten, forderten sie ihn mindestens 20 Mal auf, die Waffe fallen zu lassen, berichtet "NBC". "Unsere Beamten wurden mit einer bewaffneten Person konfrontiert, die bereits mehrere Menschen verletzt hatte und weiterhin eine Bedrohung darstellte", erklärte Polizeichefin Jessica Tisch. Nachdem Deeskalationsversuche scheiterten und der Mann mit gezücktem Messer auf die Polizisten zuging, feuerte ein Beamter zwei Schüsse ab. Der Verdächtige verstarb am Einsatzort.
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Ermittlungen nach der Tat
Der Bahnhof wurde teilweise abgesperrt, Züge wurden während der Spurensicherung umgeleitet. Die drei Opfer wurden in Krankenhäuser gebracht; ihre Verletzungen gelten als nicht lebensbedrohlich. Auch zwei Polizeibeamte wurden zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert, befinden sich aber in stabilem Zustand. Bürgermeister Zohran Mamdani lobte die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte. Wie bei Schusswaffengebräuchen durch die Polizei üblich, wurde eine interne Untersuchung eingeleitet, bei der auch das Videomaterial der Bodycams ausgewertet wird.
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