"Global Cities"

Vom Kalten Krieg bis heute: Ringturm-Schau zeigt Wien und Budapest

Abendaufnahme des Hauses der Ungarischen Musik mit leuchtendem, gemustertem Dach im Park.
© Liget Budapest, Palkó György
Eine Ausstellung im Ringturm zeigt ab 10. November, wie sich die beiden Hauptstädte seit den 1970er-Jahren verändert haben – und welche überraschenden Gemeinsamkeiten sie bis heute verbinden.
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Wie verändert sich eine Stadt, wenn sich die Welt rundherum auf den Kopf stellt? Genau dieser Frage geht die Schau "Global Cities: Wien – Budapest" nach. Sie führt durch mehr als fünf Jahrzehnte voller Umbrüche: vom geteilten Europa im Kalten Krieg über die Öffnung der Grenzen und den EU-Beitritt bis hin zu Migration und Klimawandel. Dabei wird sichtbar, wie politische und gesellschaftliche Veränderungen das Gesicht der beiden Metropolen geprägt haben.

Besonders spannend gestaltet sich der direkte Vergleich: Anhand gegenübergestellter Fotografien zeigt die Ausstellung, wie sich Straßen, Plätze und ganze Stadtviertel entwickelt haben. Dabei treten nicht nur Unterschiede zwischen Wien und Budapest zutage - auch überraschende Parallelen werden sichtbar. Die Exhibition macht deutlich, wie eng das Schicksal europäischer Städte mit den großen Veränderungen ihrer Zeit verbunden ist. Gestaltet wurde die Schau von den Kuratoren Adolph Stiller und Máté Tamáska.

Die Ausstellung läuft vom 10. November bis zum 5. März 2027 im Ausstellungszentrum im Ringturm am Schottenring 30 im 1. Bezirk. Geöffnet ist von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wer die Hauptstädte Österreichs und Ungarns also einmal aus einer völlig neuen Perspektive erleben möchte, kann es hier mit großem Staunen tun.

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