"Gibt andere Wege"

Trumps harter Abschied von Katie Zacharia

© CQ-Roll Call, Inc via Getty Images
Katie Zacharia musste ihren Posten als Sprecherin von US-Präsident Donald Trump räumen. Jetzt verrät die 41-Jährige, mit welchen Worten Trump sich von ihr verabschiedete.
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Zacharias kurzes Gastspiel im Weißen Haus endete nach einem holprigen Start und heftiger öffentlicher Kritik. Im Gespräch mit der "California Post" schilderte sie nun, wie sie die Entlassung erlebt hat – und was Trump ihr anschließend sagte. Der Präsident habe ihr erklärt, dass es noch andere Möglichkeiten gebe, Geld zu verdienen.

Nur 14 Minuten am Rednerpult

Zacharias erste und einzige Pressekonferenz dauerte gerade einmal 14 Minuten. Dabei geriet sie mehrfach ins Stocken und beantwortete nur drei Fragen. Ihr Auftritt sorgte anschließend in sozialen Medien für Spott.

Zusätzlich geriet ihre berufliche Qualifikation unter Druck. Zacharia hatte sich als Anwältin bezeichnet, obwohl sie die kalifornische Anwaltsprüfung nicht bestanden hatte. Einen Tag vor ihrem Ausscheiden wurde sie zudem vom konservativen Fox-News-Moderator Sean Hannity zu ihrem beruflichen Hintergrund und ihrer Vorbereitung auf den Job befragt.

"Es war eine harte Nacht"

Die Entlassung kam laut Zacharia einen Tag nach dem Geburtstag ihres Sohnes. Am selben Abend hatte sie mit Vizepräsident JD Vance zu Abend gegessen. "Es war eine harte Nacht", sagte sie rückblickend.

Trotz der öffentlichen Häme versucht sie, dem kurzen Ausflug ins Weiße Haus etwas Positives abzugewinnen. Ihren Kindern habe sie zeigen wollen, wie wichtig Loyalität und Integrität auch dann seien, wenn man öffentlich angegriffen werde.

"Was sie erlebt haben, war eine Mutter, die stark geblieben ist, obwohl sie zum internationalen Meme wurde und sich alle über sie lustig gemacht haben", erklärte Zacharia. Sie betonte, dass sie sich selbst treu bleiben wolle, unabhängig davon, wie andere über sie urteilen.

Zacharia will Trump weiter unterstützen

Die ehemalige Sprecherin verteidigt ihren Auftritt weiterhin. Sie habe am Morgen ihrer ersten Pressekonferenz nur wenige Stunden Zeit gehabt, um sich mit dem tatsächlichen Briefing-Material vorzubereiten. Mehrere frühere Sprecher des Weißen Hauses hätten sich anschließend bei ihr gemeldet und ihr Unterstützung zugesichert.

Zacharia will Trump weiter unterstützen. © CQ-Roll Call, Inc via Getty Images

Auch Trump hatte nach ihrem Ausscheiden erklärt, sie sei von den Medien besonders hart behandelt worden. Zugleich hatte er ihr geraten, zu überlegen, ob der Posten überhaupt der richtige für sie sei.

An ihrer Unterstützung für den Präsidenten hat sich offenbar nichts geändert. In einem Gastbeitrag für die "New York Post" erklärte Zacharia, sie werde Trump und dessen "America First"-Agenda weiterhin unterstützen – auch wenn sie künftig nicht mehr als Sprecherin im Weißen Haus tätig ist.

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