Doch am Sonntag (ab 21 Uhr, HIER im Sport24-Liveticker) geht es für die Königlichen um mehr als nur Prestige. Sechs Punkte liegt Real bereits hinter Tabellenführer Barca. Eine weitere Niederlage könnte im Titelrennen früh zum schweren Rückschlag werden. Ein Sieg hingegen würde die Madrilenen wieder heranbringen. "Wir wissen, dass es eine harte Partie wird. Aber wenn wir den Rückstand verkürzen wollen, müssen wir gewinnen", stellt Real-Goalie Thibaut Courtois klar.
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Die Truppe von Trainer Hansi Flick hingegen marschierte bislang makellos durch die Liga: neun Siege aus neun Spielen, dazu ein beeindruckendes Torverhältnis von 39:9. Das gelang zuletzt Real in der Saison 1968/69. Allerdings kassierten die Katalanen am Dienstag in der Champions League bei Paris Saint-Germain einen Dämpfer (2:4). Kapitän Raphinha will davon nichts wissen: "Diese Niederlage hat keine Auswirkungen auf den Clasico." Jetzt muss Barca zeigen, dass die Ansage auch auf dem Platz hält.
Courtois: "Clasicos sind 50:50-Spiele"
Die Königlichen reisen im Gegenzug mit breiter Brust zum Erzrivalen. Kylian Mbappé & Co. feierten in der Champions League einen 4:1-Heimsieg gegen RB Leipzig. "Wir sind gut drauf und selbstbewusst", betonte Courtois. Von einer Favoritenrolle für Barca wollte der 34-jährige Belgier aber nichts wissen: "Ich vertraue auf unser Team – für mich sind Clasicos immer 50:50-Spiele."
Doch ausgerechnet vor dem Gipfeltreffen plagen beide Teams Personalsorgen. Real muss neben den Langzeitverletzten Rodrygo und Raul Asencio auch auf den gesperrten Vinicius Junior verzichten. Bei Barca fällt unter anderem Weltmeister Dani Olmo nach einer Adduktorenverletzung für rund einen Monat aus. Zudem ist der Einsatz von Jules Kounde wegen einer Sprunggelenksverstauchung fraglich.
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