Flug-Odyssee

Ryanair landet nach 8 Stunden wieder am Abflugort

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Ein geplanter Kurzflug nach Südwestengland wurde für Ryanair-Passagiere zu einer stundenlangen Odyssee.
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Wegen heftiger Herbststürme konnte eine Boeing 737 weder am vorgesehenen Ziel noch bei einem späteren Ausweichversuch wie geplant landen. Am Ende ging es zurück nach Spanien – dorthin, wo die Reise begonnen hatte.

Der Flug FR2954 startete am Samstag, dem 24. Oktober, mit Verspätung im spanischen Alicante. Nach rund zwei Stunden hätte die Maschine in Newquay in Cornwall ankommen sollen. Doch die Sturmtiefs Austen und Boelo hatten den Südwesten Englands mit kräftigem Regen, dichter Bewölkung und starken Windböen im Griff. Laut dem Bericht wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 114 km/h gemessen.

Flug-Odyssee

Ein Landeversuch in Newquay kam deshalb nicht zustande. Stattdessen wich die Boeing nach Dublin aus und setzte dort am Abend auf. Für die Passagiere war die Reise damit allerdings noch lange nicht beendet: Sie mussten an Bord bleiben und am Boden rund 100 Minuten warten, ehe das Flugzeug erneut startete.

Die nächste Etappe führte nach Bristol. Doch auch dort waren die Bedingungen offenbar zu ungünstig. Nach einer Schleife über dem Ärmelkanal entschied sich die Airline, nach Alicante zurückzufliegen. Erst um 2.16 Uhr landete die Maschine wieder in Spanien – nach insgesamt knapp acht Stunden.

Die gestrandeten Reisenden wurden in einem Hotel untergebracht. Für sie bedeutete das Wetterchaos eine erhebliche Verzögerung statt der geplanten Reise nach Cornwall.

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