Beinahe wäre Henrik Kristoffersen ab dieser Saison in rot-weiß-rot an den Start gegangen. Der norwegische Technik-Spezialist sprach in einem Podcast der Zeitung "Dagbladet" offen über seinen Wechselwunsch und woran es gescheitert ist.
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Seit zehn Jahren lebt der 32-jährige Doppel-Weltmeister in Salzburg. Nach den spektakulären Nationenwechseln von Marcel Hirscher in die Niederlande und Lucas Braathen nach Brasilien wollte Kristoffersen auch für seine Wahl-Heimat an den Start gehen.
Seitens der FIS wäre das prinzipiell möglich gewesen, sofern er eine Staatsbürgerschaft hätte. Doch genau da scheiterte es. Allerdings war daran nicht seine Heimat schuld, die er verlassen wollte. Vielmehr lag das Problem in Österreich.
Österreich verhindert Wechsel
Denn im skandinavischen Königreich wären Doppel-Staatsbürgerschaften erlaubt. In Österreich hingegen nicht, das wäre allerdings Kristoffersens Bedingung für einen Verbandswechsel gewesen, da er trotz seiner Liebe zu unserem Land seine Heimat nicht vollständig zurücklassen wollte.
Der Grund für den Wechselwunsch war nie das Land an sich. Allerdings gibt es seit Jahren einen Streit mit dem Verband wegen seines Helmsponsors. Norges Skiforbund lässt seine Athleten nur mit den eigenen Sponsoren starten, eine erste Klage verlor der Ski-Superstar. Mittlerweile darf er dennoch mit Red-Bull-Helm an den Start gehen.
Die Wogen haben sich intern deshalb allerdings nicht geglättet. "Es ist nicht so, dass ich nicht mehr für Norwegen fahren möchte", hält er weiter fest und hofft, dass es bald eine Einigung geben würde.
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