In Ranshofen

Neues Forschungslabor, dass Metalle leichter macht

LKR Ranshofen
© Pressefoto Franz Neumayr
Seit rund 30 Jahren wird in Ranshofen geforscht, um Gegenstände leichter zu machen.
OE24 auf Google bevorzugen

Im Industriepark Braunau-Neukirchen in am Montag der neue Standort des LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen mit Ministerbesuch feierlich eröffnet worden. Der Neubau bietet rund 3.000 Quadratmeter Hallenfläche für industrienahe Forschung sowie weitere 1.600 Quadratmeter für Labore und Büros. Beim Bau wurde besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt – die Investition in den Standort belief sich auf rund 16 Millionen Euro.

70 Forscher entwickeln bis zur Serienreife

Rund 70 Mitarbeiter forschen hier an hochwertigen Leichtmetalllegierungen, nachhaltigen Verarbeitungsprozessen und funktional integrierten Leichtbaukomponenten – von der Materialforschung bis zur Serienreife. Es wird nun zusammengelegt auf einen Standort Forschungsinfrastruktur für Gießen, Umformen, Simulation und additive Fertigung (3D-Druck) geboten.

Neue Wertschöpfung

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP): „Unser Ziel ist klar: Österreich soll bis 2035 wieder zu den Top 10 der OECD-Industrieländer gehören. Dafür braucht es vor allem eines: Innovation und neue Technologien. Das LKR zeigt, wie aus Spitzenforschung konkrete industrielle Wertschöpfung entsteht." Ministerkollege Peter Hanke (SPÖ): "Der neue Standort ist ein Leuchtturmprojekt, das nicht nur Technologien vorantreibt, sondern auch Arbeitsplätze sichert und neue Wertschöpfung für Österreich schafft.“

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden