Jetzt Hausarrest

Meghans Vater drohen nach FBI-Razzia 20 Jahre Haft

Thomas Markle Sr.
© GC Images
Schwerer Schlag für Herzogin Meghans Vater: Thomas Markle Sr. wurde vom FBI festgenommen und steht nun unter strengem Hausarrest.
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Bei einer ersten Anhörung vor dem US-Bezirksgericht in Tampa am Freitag gab Thomas Markle Sr. kein Schuldbekenntnis ab. Der 82-jährige Vater von Herzogin Meghan war zuvor vom FBI festgenommen worden und befindet sich nun nach seiner Entlassung aus dem Gewahrsam unter strengem Hausarrest in einem Demenzheim in Lakeland, Florida.

Schwere Vorwürfe der Justiz

Gegen Markle steht ein schwerwiegender Verdacht im Raum. Laut Bill Essayli von der US-Staatsanwaltschaft in Los Angeles wird er beschuldigt, im Besitz von Material mit Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch zu sein. Das Justizministerium gab an, dass Fotos mit minderjährigen Mädchen in zwei Lagerräumen im Großraum Los Angeles aufbewahrt wurden, die Markle fast zwei Jahrzehnte lang angemietet hatte. Die US-Justiz hat offiziell Anklage erhoben, und im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Gefängnis.

Meghan Markle und Prinz Harry
Meghan Markle und Prinz Harry © Getty Images

Strenge Auflagen für Markle

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft darf Markle nun weder den "Middle District of Florida" noch den "Central District of California" verlassen. Zudem ist ihm jeglicher Kontakt zu Minderjährigen untersagt, und er darf keine elektronischen Geräte benutzen. Neben dem Hausarrest wurde auch eine elektronische Überwachung angeordnet.

Bewachter Hausarrest für Thomas Markle Sr.
Bewachter Hausarrest für Thomas Markle Sr. © APA/AFP/RICARDO ARDUENGO

Sichergestellte Beweismittel im Fokus

Hintergrund der Festnahme sind Ermittlungen zu Beweismitteln in den angemieteten Lagerräumen. Dabei wurden rund 78 Gegenstände sichergestellt, darunter Dias, Filmnegative und Bücher mit mutmaßlichem Missbrauchsmaterial. In Gerichtsunterlagen wird beschrieben, dass zwei Bilder einen Mann mit einem unbeseelten beziehungsweise unbekleideten jungen Mädchen zeigen sollen; ein Zeuge identifizierte den Mann als Markle. Diese Vorwürfe sind bislang allerdings nicht gerichtlich bewiesen. Ein Termin für die Anklageverlesung in Kalifornien steht noch nicht fest und könnte noch mehrere Wochen dauern.

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