Mit der Aufführung am Mittwochabend begeisterte die temporeiche Komödie über Identitätskrisen, Ehealltag und künstliche Intelligenz das Publikum im Theater Akzent. Das Stück bot kluge Dialoge, überraschende Wendungen sowie eine Mischung aus Realität und Fiktion.
Avatar als Ausweg aus dem Alltag
In der Handlung ist Martins Ehe in die Jahre gekommen und im Job wird er gemobbt. Er scheint aus moralischen Gründen in seiner Routine gefangen. Schließlich erhält Martin ein Angebot: Er sei auserwählt, sich durch einen Avatar vertreten zu lassen, um sich ohne schlechtes Gewissen von seinem alten Umfeld zu befreien und ein neues Leben zu beginnen. Die einzige Bedingung lautet, dass er das Land verlassen muss und keine weiteren Kontakte zur Vergangenheit haben darf. Mit Gret, einer jungen Influencerin, der Martin seit Wochen folgt, sucht er die Möglichkeit für einen Neuanfang.
Plädoyer für Menschlichkeit und Authentizität
Mit Witz und Ironie thematisiert das Stück den Einfluss von KI sowie sozialen Medien und entwickelt sich zu einem Plädoyer für Menschlichkeit, Authentizität und zwischenmenschliche Begegnungen. Das Premierenpublikum reagierte mit lang anhaltendem Applaus und Bravo-Rufen. Neben Autor und Regisseur Hakon Hirzenberger wurde das Ensemble gefeiert. Manuel Witting als Martin und Susanna Bihari als Annika überzeugten auf der Bühne, ebenso wie Nikolaus Firmkranz, Melanie Herbe und Sonja Reisenbichler mit ihren Darbietungen.
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Applaus gab es dafür aus dem Publikum von prominenten Gästen wie den Schauspiel-Stars Maresa Hörbiger, Julia Cencig, Kristina Sprenger, Valerie Huber und Stefano Bernadin.
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