Er gilt als der gefährlichste Vögel der Welt und kann mit seinen kräftigen Beinen schwere Verletzungen verursachen. Jetzt gibt es ausgerechnet bei diesem gefürchteten Tier erfreuliche Nachrichten: Im australischen Zoo von Adelaide hat ein Helmkasuar erstmals seit 34 Jahren wieder Eier gelegt. Zwei leuchtend grüne Exemplare lassen auf Nachwuchs hoffen.
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Die elfjährige Henne Martina und der 13-jährige Hahn Jeffrey wurden erst im August zusammengebracht. Die Zusammenführung erfolgte im Rahmen eines Zuchtprogramms und wurde von den Tierpflegern genau beobachtet. Helmkasuare leben normalerweise als Einzelgänger und können auf Artgenossen aggressiv reagieren. Bei Martina und Jeffrey verlief die Annäherung jedoch erfolgreich: Bereits am ersten gemeinsamen Tag kam es zur Paarung. Inzwischen hat das Weibchen zwei Eier gelegt.
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Nun liegt die Verantwortung beim Männchen. Bei Helmkasuaren brüten die Hähne die Eier aus und kümmern sich anschließend um die Küken. Nach rund 50 Tagen könnten die Jungvögel schlüpfen. Ob die Eier befruchtet sind, ist noch nicht bekannt.
Kräftige Beine und dolchartige Krallen
Helmkasuare werden bis zu 1,70 Meter groß und können rund 70 Kilogramm wiegen. Mit ihren kräftigen Beinen erreichen sie hohe Laufgeschwindigkeiten. Besonders gefährlich sind ihre Füße: Die mittlere Kralle kann bis zu zwölf Zentimeter lang werden. Fühlt sich ein Kasuar bedroht oder sieht er seinen Nachwuchs in Gefahr, kann er heftig zutreten und schwere Verletzungen verursachen. In Einzelfällen endeten Angriffe tödlich.
Trotz ihres gefürchteten Rufs sind die Tiere grundsätzlich eher scheu. Entscheidend ist, Abstand zu halten und sie nicht zu bedrängen.
Der Zoo hofft nun auf einen seltenen Zuchterfolg. Zuletzt waren in Adelaide im Jahr 1992 Helmkasuar-Küken geschlüpft.
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