Schwechat verliert

Flugabgabe: Jetzt reicht’s dem Land

Niederösterreich geht in die Offensive: Mit einem Dringlichkeitsantrag im Landtag wollen LH Mikl-Leitner und LH-Stv. Landbauer die Flugabgabe kippen.
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Wien, Wirtschaftskammern, Industriellenvereinigung und Dachverband Luftfahrt unterstützen den Vorstoß.

"Die Flugabgabe ist ein Schildbürgerstreich. Wir dürfen nicht länger zulassen, dass wir damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung ins Ausland treiben. Und dem Klima nützt sie auch nichts, wenn die Menschen statt von Schwechat von Bratislava abfliegen", betont Mikl-Leitner (ÖVP). Ohne Abgabe nimmt der Staat laut Berechnungen sogar mehr Steuern ein.

Bratislava profitiert

Landbauer (FPÖ) legt nach: "Die Bundesregierung muss endlich aufwachen und die Flugabgabe ersatzlos streichen. Das ist nichts anderes als eine Strafabgabe, die unseren Flughafen ausbremst und am Wetter nichts ändert."

Die Zahlen sind drastisch: Österreich verlangt zumindest zwölf Euro pro Passagier, die Slowakei nichts. Schwechat verliert heuer rund zwei Millionen Passagiere, Bratislava legt um beinahe 100 Prozent zu. Ein Aus der Abgabe brächte laut Dachverband Luftfahrt 2.500 Jobs und 188 Millionen Euro Wertschöpfung.

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