351. Wiener Derby

"Elfmetersituation war Knackpunkt"

Neo-Austria-Coach Uhlig (l.) gratuliert seinem Rapid-Gegenüber.
© APA/GEORG HOCHMUTH
Völlig unterschiedlich war die Stimmungslage der Trainer von Rapid und Austria nach dem 351. Wiener Derby.
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Nach der bitteren 0:2-Niederlage, der zweiten Pleite im zweiten Pflichtspiel auf der Austria-Bank, führte Austria-Interimscoach Max Uhlig der erste Weg zu Rapid-Kollege Johannes Hoff Thorup, dem er sportlich-fair gratulierte.

Dann stellte er sich der frühere Trainer der Young Violets den Reporter-Fragen.

Uhlig: "Ordentliche Leistung war wichtig"

Uhlig enttäuscht: "Diese Niederlage fühlt sich natürlich sehr bitter an. Wir waren meiner Meinung nach vor allem von Minute 15 bis zum ersten Gegentor die dominantere und bessere Mannschaft. Leider konnten wir aus vielen Möglichkeiten kein Kapital schlagen, auch weil die letzte Überzeugung im Abschluss gefehlt hat. Die Elfmetersituation war dann natürlich ein Knackpunkt."

Eine Niederlage im Derby fühle sich immer schlecht an. Uhlig: "Dennoch war es wichtig, so früh schon so eine ordentliche Leistung gezeigt zu haben. Es freut mich auch, dass die Fans nach Schlusspfiff lobende Worte für die Mannschaft gefunden haben."

Hoff Thorup: "In Pause nicht laut geworden"

Ganz anders Rapid-Trainer Hoff Thorup. Der 37-jährige Däne war verständlicherweise zufrieden: "In den wichtigen Momenten des Spiels haben wir unsere Klasse gezeigt. Nach einem guten Beginn haben wir das Momentum verloren, aber nach dem Elfertor hatten wir wieder einen viel besseren Rhythmus. Davor waren wir nicht gut genug am Ball und mussten zu viel verteidigen."

Hoff Thorup über seine Pausen-Ansprache in der Kabine: "Ich bin nicht laut geworden. Es ist darum gegangen, den Spielern Lösungen zu zeigen. Laut werde ich nur, wenn ich sehe, dass die Spieler ihre Basics nicht erledigen, das war aber nicht der Fall."

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