Viele Menschen laden ihre Handys über Nacht auf. Dabei wissen die meisten nicht, dass ihre treuen Begleiter mehr tun, als nur den Akku aufladen. Wenn Android-Geräte im Ruhezustand am Strom hängen und gleichzeitig mit dem WLAN verbunden sind, dann werden im Hintergrund mehrere Hintergrundprozesse gestartet.
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Wie "Computerwoche" berichtet, lädt die Tastatur-App Gboard ein kleines KI-Modell aus dem Internet herunter. Die Funktion trainiert damit lokal auf dem Gerät. Als Grundlage dienen die über den Tag dokumentierten Tippgewohnheiten, unter anderem fallen darunter häufige Wörter, Autokorrektur-Entscheidungen und Formulierungsmuster.
KI-Modelle trainieren das Handy über die Nacht
Das Handy verändert auch die Fotogalerie. Über das nächtliche Laden sortiert das Gerät die Fotos nach Personen. Ein weiteres lokales KI-Modell untersucht die Bilder auf Gesichtsmerkmale und gruppiert sie selbstständig.
Ein weiteres KI-Modell analysiert die Fotos nach Inhalten wie Tiere, Fahrzeuge oder Landschaften. Ebenfalls werden Screenshots per Texterkennung durchsucht. Das System kennzeichnet zudem unscharfe oder schlecht belichtete Fotos als mögliche Löschkandidaten.
Smartphone ordneten seinen Speicher neu
Android-Geräte erledigen noch mehr Tätigkeiten über die Nacht. Während des nächtlichen Ladens räumt das Handy seinen eigenen Speicher auf. Unnötige Speicherblöcke werden freigegeben und Datenbankdateien der Apps werden neu organisiert.
Zusätzlich löscht das Gerät verwaiste Dateien und temporäre Systemlogs. Apps werden ebenfalls optimiert, damit diese am nächsten Tag schneller starten. Dadurch öffnen Apps heute deutlich schneller als noch vor einigen Jahren.
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