Lange galt beim Heizungskauf die eiserne Regel: bloß nicht zu groß kaufen! Doch Experte Marek Miara räum jetzt im Gespräch mit dem SWR mit diesem veralteten Mythos auf.
Kleine Modelle nicht ganz ausschließen
Dank besserer Technik gilt jetzt: Wer von Anfang an größer plant, spart am Ende bares Geld und schont seine Nerven.
Früher war eine XXL-Heizung ein echter Stromfresser. Heute arbeiten moderne Wärmepumpen mit der sogenannten Inverter-Technologie. Das bedeutet: Die Anlage läuft wie ein Tempomat im Auto. Sie passt sich flexibel an und läuft meistens entspannt im "Eco-Modus" statt ständig Vollgas zu geben.
Auch interessant
"Die besonders guten Wärmepumpen sind deshalb eher größer als kleiner", erklärt Miara im SWR.
Ganz ausschließen sollte man kleinere Modelle aber nicht, gibt Miara zu Bedenken. „Man kann bei den Komponenten der Wärmepumpen sehen, dass ein gewisser Trend zur Miniaturisierung stattfindet."
Größer ist also gut – aber übertreiben darf man es nicht, so Miara. Die Wärmepumpe muss sich weit genug runterregeln lassen. Ist die Mindeststufe zu stark, schaltet sich die Heizung ständig ein und aus („Takten“). Das geht auf die Lebensdauer.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden