Während Elektroautos im neuen Fünfjahresplan der Pekinger Führung plötzlich abgemeldet sind, stuft die Supermacht eine Technologie als neue Priorität ein: die Wärmepumpe.
China geht Schritt für Schritt vor
Wie der "Focus Online" berichtet, ist das für die deutschen Traditionshersteller keine gute Nachricht. Es droht eine riesige Billig-Welle aus Fernost, die den europäischen Markt bald erreichen könnte.
Branchen-Insider schlagen bereits Alarm: Kai Schiefelbein, Chef des Heizungsriesen Stiebel Eltron, warnt eindringlich vor massiven Nachteilen und dem Verlust von Arbeitsplätzen in Europas Industrie.
Schiefelbein, der auch stellvertretender Vorstandschef im Bundesverband Wärmepumpe ist, erkennt auch laut "Focus Online" ein Muster wieder, dass bereits bei E-Autos und Solartechnologie eingesetzt worden ist: Zunächst sollen den Unternehmen die frühzeitige Investition in die Wärmepumpen ermöglich werden damit sie ohne Gewinndruck expandieren können. So können sich die Unternehmen auf die wachsende Nachfrage einstellen bevor sich die Investitionen bezahlt machen.
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Schiefelbein erklärt im "Focus Online", dass es in Europa häufig erst dann zu Investitionen kommt, wenn die Nachfrage schon anspringt. Damit sei man im entschiedenen Nachteil was den Faktor Zeit betrifft gegen das Reich der Mitte.
Schiefelbein fordert leichtere und unbürokratischere Zugänge zu Investitionen und mehr Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen. Außerdem soll der Staat marktfähige Produkte mehr fördern.
Ob China dann bei Wärmepumpen ähnlich übermächtig wird wie bei Solarzellen oder Elektroautos, ist momentan offen.
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