"Wachsamkeit"

Außenministerium warnt vor Frankreich-Reisen

Ein Feuerwehrmann löscht nachts eine brennende Straßenbarrikade mit viel Rauch in Paris.
© EPA
Das österreichische Außenministerium rät wegen der gewaltsamen Proteste bei Frankreich-Reisen zu "erhöhter Wachsamkeit". Demonstrationen sollen gemieden werden.
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Paris/Wien. Aufgrund landesweiter Proteste in Frankreich rät das Außenministerium (BMEIA) österreichischen Reisenden zur Vorsicht. "In ganz Frankreich gilt derzeit die zweithöchste Terrorwarnstufe des französischen Sicherheitsplans Vigipirate: 'Erhöhte Wachsamkeit'", heißt es auf der BMEIA-Website. Vor allem in Paris und anderen größeren Ballungsräumen sei mit Demonstrationen, Schul- und Hochschulblockaden, Verkehrsstörungen sowie einem erhöhten Polizeiaufgebot zu rechnen.

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Außenministerium warnt vor Reisen nach Frankreich


© oe24


Reisenden wird empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen, insbesondere im Umfeld von Schulen und Hochschulen, zu meiden. Vor Fahrtantritt solle man sich über die aktuelle Verkehrslage informieren. Bei Reisen innerhalb Frankreichs sollte mit kurzfristigen Änderungen der Verkehrslage sowie mit Behinderungen und Verzögerungen gerechnet werden. Die Sicherheitsanordnungen sowie Weisungen der zuständigen Behörden seien zu befolgen.

Großes Feuer zerstört ein historisches Gebäude, Feuerwehrleute stehen davor, Flammen lodern am Dach.
Dieses Foto zeigt ein brennendes und zerstörendes Rathaus, nachdem eine Gruppe von Personen am Samstag in Limoges (Zentralfrankreich) während anhaltender Proteste gegen die "hohen Lebenshaltungskosten" gewaltsam in das Gebäude eingedrungen war. Die Aktion war Teil eines landesweiten Mobilisierungsaufrufs, der verschiedene Gruppen zusammenbrachte, die ihrem Ärger Luft machten: ehemalige "Gelbwesten", Oberstufen- und Universitätsstudenten, Klimaaktivisten und sogar Landwirte. Nach wochenlangen Studentenprotesten sieht sich Frankreich mit breiteren, landesweiten Demonstrationen wegen der Lebenshaltungskosten konfrontiert, was auf potenziell angespannte sechs Monate im Vorfeld einer Präsidentschaftswahl hindeutet. Eine Polizeiquelle teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass die Behörden schätzten, dass fast 200.000 Menschen teilnehmen könnten, davon 40.000 in Paris. © APA/AFP/PASCAL LACHENAUD

Bei Massenprotesten gegen hohe Lebenshaltungskosten war es am Wochenende in mehreren französischen Städten zu Straßenschlachten und Plünderungen gekommen.

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