Der Politiker wurde am Mittwochabend tot in einem Zimmer im Hotel "Neuer Fritz" im dritten Stock an der Friedrichstraße in Berlin-Mitte entdeckt. Am Mittwoch hatte der Vizeministerpräsident von Bayern sowie Chef der Freien Wähler zuvor kurzfristig Termine abgesagt, weil er sich unwohl fühlte. Wenig später war klar, dass Aiwanger gestorben ist.
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Kollege Fabian Mehring reagiert erschüttert
Bayerns Staatsminister für Digitalisierung, Dr. Fabian Mehring, hielt sich ebenfalls in Berlin auf und wollte sich ursprünglich mit Aiwanger zum Essen treffen, wie er auf LinkedIn mitteilte. Mehring schrieb: "Als ich stattdessen gebeten wurde, am Nachmittag krankheitsbedingt für ihn einzuspringen, wünschte ich ihm eine gute Besserung und ging quasi von einem Schnupfen aus." Wenige Stunden darauf wurde Aiwanger tot aufgefunden. Mehring äußerte sich weiter: "Jetzt im Hotel zu sitzen und verstehen zu müssen, dass Hubert gestorben ist, fühlt sich komplett surreal an. Ich bin fassungslos und traurig, versuche zu funktionieren und wünsche seiner Familie von Herzen Beileid und viel Kraft."
Keine Hinweise auf ein Fremdverschulden
Nach Informationen der BILD hatte Aiwanger keine äußerlichen Verletzungen. Bisher deutet offenbar nichts auf ein Fremdverschulden hin. Um die Todesursache zu klären, hat die Staatsanwaltschaft ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Vor Ort befanden sich zudem ein Pfarrer sowie ein Notfallseelsorger.
Polizei informiert die Hinterbliebenen
Die Polizei informierte die Familie von Aiwanger über seinen Tod. Der Politiker war nicht verheiratet, lebte jedoch mit Tanja Schweiger (48, Freie Wähler), der Landrätin des Landkreises Regensburg, zusammen. Das Paar hat zwei gemeinsame Söhne.
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