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Abstieg: Austria taumelt der 2. Liga entgegen

Ein Fußballspieler im violetten Trikot hockt enttäuscht auf dem Spielfeld.
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Zwei Siege in 12 Spielen: Sorge um die Wiener Traditionsklub wird immer größer.
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Einst waren die Violetten der Stolz von Fußball-Österreich. 24 Meistertitel und 27 Mal Cupsieger, sowie der Einzug in das Europacup-Endspiel 1978 (Pokal der Pokalsieger). Doch 48 Jahre später sieht die Welt komplett anders aus.

Mit großen finanziellen Sorgen liegt der Stolz von Favoriten auf dem vorletzten Tabellenrang der ADMIRAL Bundesliga. Die nackten Zahlen: Zwei Siege in 12 Spielen und nur acht Punkte auf dem Konto. Auf Tabellenführer Rapid fehlen aktuell 25 Punkte.  Nach dem 1:1 gegen WSG Tirol stellte Abwehr-Chef Aleksandar Dragovic fest: "Wir sind im Abstiegskampf."

Ein undenkbares Szenario nimmt seinen Lauf: Noch nie in der Geschichte der Bundesliga ist die Wiener Austria abgestiegen. Doch die Wahrscheinlichkeit wird von Woche zu Woche größer.

Abstiegswahrscheinlichkeit steigt drastisch

Fakt ist: Der Gang ins untere Playoff ist de facto besiegelt. Unter Berücksichtigung des erneuten Punktverlusts beim direkten Konkurrenten liegt die rechnerische Abstiegswahrscheinlichkeit für die Austria inzwischen bei rund 14 bis 16 Prozent.

Mammutprogramm vor der Winterpause

Der Blick auf den Restspielplan für das Jahr 2026 macht den Violetten wenig Mut. Bis zur Winterpause warten ausschließlich Kaliber aus dem oberen Tabellendrittel sowie der aktuell größte Abstiegskonkurrent auf das kriselnde Team:

22. November 2026: FC Red Bull Salzburg (H)

28. November 2026: RZ Pellets WAC (A)

06. Dezember 2026: SK Sturm Graz (H)

13. Dezember 2026: LASK (A)

Ein baldiger Weg zurück an die Spitze des österreichischen Fußballs wirkt in weiter Ferne. Aktuell hat man in Wien-Favoriten aber ohnehin andere Sorgen.

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