Mit Chip-Rucksäcken
Für Spionage: NATO setzt auf Cyborg-Kakerlaken
Erstmals konnten Wissenschaftler kleine Elektrochip-Rücksäcke auf Kakerlaken anbringen. Laut dem CEO von "Swarm Biotactics", Stefan Wilhelm, sein sie schon im Feld bereits getestet worden. Er berichtet auf LinkedIn, dass die erste Schwärme "an zahlende Nato-Kunden ausgeliefert" wurden.
Gesteuert werden die lebenden Kakerlaken durch bioelektrische neuronale Schnittstellen. Sie können sich somit als koordinierte Einheit bewegen. "Swarm" will sich seit 2024 mit dieser Idee auf dem Markt zu etablieren, so berichten mehrere Fachportale.
Bundeswehr als Abnehmer
Im vergangenen Jahr hat sich viel beim Unternehmen getan. Unter anderem konnten sie eine "Feldvalidierung in europäischen und US-amerikanischen Betriebsumgebungen" abschließen und die deutsche Bundeswehr als Abnehmer für militärische Anwendungszwecke gewinnen.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Die Kakerlaken sollen zur Spionage-Zwecke eingesetzt werden. Die gesteuerten Insekten können mit aufgesetzten Mini-Kameras durch Öffnungen und Ritzen in Gebäude eindringen und geheime Informationen beschaffen.
Wilhelm erklärt in einem Statement: "Wir bauen keine bessere Drohne. Wir entwickeln ein anderes Skalierungsgesetz für physische Intelligenz – eines, bei dem sich die Leistungsfähigkeit durch Biologie und nicht durch technische Komplexität erhöht."
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden