Vorwürfe zurückgewiesen
Belgiens Premier kontert Erdogans "Lügen"
Der belgische Premier Charles Michel hat Vorwürfe des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Zusammenhang mit PKK-Kämpfern in dem EU-Land scharf zurückgewiesen. Diese Aussagen seien "erlogen" und "diffamierend", sagte Michel in mehreren belgischen Medien.
Erdogan hatte Belgien beschuldigt, ein wichtiges Zentrum für die Kämpfer der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK zu sein, und auch für Bewegung seines Widersachers Fethullah Gülen. Michel sagte, diese Aussagen seien "absurd". Belgien sei ein Rechtsstaat und es sei "unanständig", derartige Vorwürfe gegen ein Land zu erheben, das selbst so sehr unter den Konsequenzen des Terrorismus gelitten habe. Der belgische Regierungschef sagte, er habe gegenüber dem Parlament erklärt, dass Belgien es nicht tolerieren werde, wenn die türkische Regierung ihre internen Konflikte nach Belgien trage.
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