Die Leser des Sonntags-Insider wussten bereits seit Längerem von dem anhaltenden Kampf in der FPÖ. Vergangene Woche machte es FP-Klubchef Herbert Kickl via oe24.TV offiziell: Er stünde als Spitzenkandidat der Freiheitlichen "natürlich zur Verfügung". Damit hat er den auf Kur befindlichen Parteichef Norbert Hofer auf dem falschen Fuß erwischt. Kickl und Hofer liefern sich seit Monaten auch einen Streit über die Richtung der FPÖ. Kickl will einen harten und kompromisslosen Oppositionskurs. Und er will den Dauerkampf gegen Sebastian Kurz. Hofer wiederum möchte die Blauen breiter positionieren und träumt davon, seine Partei wieder in eine Koalition zu führen.
Hinter Kickl steht der FPÖ-Parlamentsklub und die Länderorganisationen von Tirol und Salzburg. Hinter Hofer steht derzeit noch die Mehrheit im Parteivorstand.
Nepp, Landbauer, Kunasek und Haimbuchner im Spiel
Match. Aber: Auch Wiens FP-Chef Dominik Nepp hat Interesse an der Spitzenkandidatur. Ebenso wie Niederösterreichs Udo Landbauer. Während einige in der FPÖ Mario Kunasek oder Manfred Haimbuchner forcieren wollen.
Isabelle Daniel
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden