Zahlen explodieren
Corona-Hotspots: Das sind die 30 schlimmsten Bezirke
Von Sonntag auf Allerheiligen sind in Österreich 4.523 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das liegt wie meistens an einem Montag unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von aktuell 4.864, allerdings deutlich über den 2.850 Fällen vom vergangenen Montag. Zwölf weitere Infizierte starben. Im Spital lagen 1.458 Personen, das sind 14 mehr als am Vortag. 292 Menschen werden intensiv betreut, das ist ein Anstieg um zwölf Patienten und innerhalb einer Woche um 60.
Die Zahl der Covid-Intensivpatienten blieb damit vorerst knapp unter der 300er-Marke. Sieben Tage nach Erreichen dieses Werts würde Etappe zwei des Regierungsstufenplans in Kraft treten. Diese bedeutet nicht nur ein Aus für die Wohnzimmer-Tests sondern auch die österreichweite Einführung von 2G in der Nachtgastronomie und bei Events ab 500 Personen, die die Länder für den 4. bzw. 8. November vorgesehen haben.
Höchste Inzidenz in Oberösterreich
Im Burgenland wurden am Montag 87 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet, in Kärnten 342 und in Niederösterreich 1.154. In Oberösterreich kamen 807 Fälle hinzu, in Salzburg 207 und in der Steiermark 663. In Tirol waren es 382 Tests positiv, in Vorarlberg 207 und in Wien 674.
Innerhalb einer Woche kamen in Österreich mehr als 34.000 SARS-CoV-2 Ansteckungen hinzu. Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohnern stieg damit österreichweit auf mittlerweile 381 Fälle. Das Bundesland mit dem höchsten Wert ist Oberösterreich mit 594, gefolgt von Salzburg mit 495, Niederösterreich mit 415 und Vorarlberg mit 390 Fällen. Weiters rangieren Kärnten (369), Tirol (345), die Steiermark (337), das Burgenland (235) und Wien (220).
Das sind die Corona-Hotspots
Absoluter Hotspot bleibt weiterhin der Bezirk melk mit einer 7-Tages-Inzidenz von 1.188. Extrem hoch sind die Zahlen auch in Braunau, Lilienfeld und Waidhofen an der Ybbs.
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden