Insolvente Praktiker zahlte Beratern 80 Mio. Euro
Das gehe aus internen Dokumenten hervor, die "Capital" vorliege. Zu den größten Profiteuren gehörten die Wirtschaftskanzlei Freshfields sowie die Unternehmensberatungen Roland Berger, Boston Consulting Group und McKinsey.
Die frühere Praktiker-Großaktionärin, die Österreicherin Isabella de Krassny, griff die früheren Vorstände und Aufsichtsräte des Konzerns scharf an. "Diesem Aufsichtsrat ist es zwei Jahre nur darum gegangen, seinen Arsch zu retten", sagte sie der Zeitschrift. "Es gibt keinen Berater, den wir nicht hatten. Es ist unfassbar." Ihren persönlichen Verlust durch das Engagement bei Praktiker bezifferte De Krassny auf rund 15 Mio. Euro. Das Unternehmen wollte zu dem Bericht keinen Kommentar abgeben.
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