Nach dem grausamen Katzen-Mord in Admont gibt es endlich einen Ermittlungserfolg. Wochenlang suchte die Polizei nach dem Verantwortlichen für die schreckliche Tat. Jetzt ist der mutmaßliche Täter gefunden: Ein 67-Jähriger aus dem Bezirk Liezen soll die Katze erschossen und anschließend auf ein selbst gebautes Kreuz geschraubt haben. Eine Wildkamera entlarvte den mutmaßlichen Tierquäler schließlich.
Täter fühlte sich von Katze gestört
Der Mann zeigte sich bei der Polizei geständig. Als Motiv gab er an, sich durch das Tier gestört gefühlt zu haben. In der Nacht zum 14. Oktober soll er zur Langwaffe gegriffen und die Katze erschossen haben. Anschließend befestigte er den leblosen Körper mit Schrauben auf dem Kreuz. Der grausige Fund hatte zuvor für Entsetzen bei Tierfreunden gesorgt.
Illegale Waffe sichergestellt
Bei dem Verdächtigen stellten die Ermittler auch die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Besonders brisant: Der 67-Jährige besaß die Langwaffe illegal. Gegen ihn wurde deshalb ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
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Anzeige bei Staatsanwaltschaft
Der Mann wird nun bei der Staatsanwaltschaft Leoben und der Bezirkshauptmannschaft Liezen angezeigt.
Tierfreunde wollten den brutalen Katzenmörder nach der Tat am Morgen des 14. Oktober unbedingt zur Strecke bringen – und boten dafür ordentlich Geld an. Die Belohnung für einen entscheidenden Hinweis stieg auf 5.200 Euro, das berichtete die Pfotenhilfe.
Grauenhafter Fund auf der Straße
Passanten, die im Ortsteil Aigen unterwegs gewesen waren, bot sich ein Bild des Schreckens: Die Katze war auf einem rund einen Meter hohen Holzkreuz befestigt. Laut Polizei wurde das Tier offenbar zunächst misshandelt und danach erschossen.
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