Storytelling Fest

"Fabelhaft NÖ" feiert 20er

Pressekonferenz zu "20 Jahre Fabelhaft Niederösterreich" im Palais Niederösterreich (v.l.): Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Festivalgründer und Erzähler Folke Tegetthoff und seiner Tochter Tessa.
© : NLK Burchhart
Das Erzählkunst-Festival "Fabelhaft Niederösterreich" wird 20 und geht in die Verlängerung. Das Land sichert die Zusammenarbeit für zwei weitere Jahre.
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Was 2007 mit Folke Tegetthoff und Erwin Pröll begann, "ist heute ein fester Bestandteil der niederösterreichischen Kulturlandschaft", sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) anlässlich der montäglichen Jubiläums-Pressekonferenz zu 20 Jahre "Fabelhaft NÖ". Deshalb werde man die Zusammenarbeit mit dem Festival um weitere zwei Jahre verlängern, kündigte sie an.

"20 Jahre voller Geschichten, voller Fantasie und voller unvergesslicher Begegnungen: Folke Tegetthoff hat mit diesem Festival etwas ganz Besonderes geschaffen", betonte Mikl-Leitner. "Fabelhaft Niederösterreich" biete Künstlern aus aller Welt eine Bühne und bringe Menschen unterschiedlichster Generationen zusammen. "Es steht für internationale Qualität und regionale Verwurzelung."

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Folke Tegetthoff mit den "Fabelhaft Niederösterreich Maskottchen" – Hagebutte Eva-Marie und Seerose Zaha.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Folke Tegetthoff mit den "Fabelhaft Niederösterreich Maskottchen" – Hagebutte Eva-Marie und Seerose Zaha. © NLK Burchhart

Weiterer Schauplatz: das Krahuletz-Museum

Kunst und Kultur müssten in allen Regionen des Landes und für alle erlebbar sein, unterstrich die Landeshauptfrau zudem. Bad Schönau als Heimat des Festivals zeigt, "dass auch kleine Gemeinden große kulturelle Strahlkraft entwickeln können". Der Ort mit rund tausend  Einwohnern begrüßt jährlich rund 1.500 Festivalgäste. "Im Jubiläumsjahr kommen mit dem Rathaus, dem Krahuletz-Museum und der Landesberufsschule in Eggenburg weitere Schauplätze dazu", führte sie aus.

Vom 7. bis 9. November gastiert das Festival erstmals im Krahuletz-Museum, vom 12. bis 15. November im Sconarium Bad Schönau.

Schule des Zuhörens

Herzstück ist die "Schule des Zuhörens": "Nur weil wir ständig über Social Media, per WhatsApp oder SMS miteinander kommunizieren, heißt das noch lange nicht, dass wir einander auch zuhören. Dabei beginnen genau dort das gegenseitige Verständnis und ein friedliches Miteinander", so die Landeshauptfrau.

Auch Festivalgründer und Erzähler Folke Tegetthoff erzählte von der Entstehung des Festivals und meinte: "Ich wusste damals schon, Niederösterreich ist ein Kultur-Schlaraffenland." Die "Schule des Zuhörens" bezeichnete er als sein Herzensprojekt: "Gerade in diesem gigantischen Paradigmenwechsel, in dem wir jetzt stehen und der unser Kommunikationsverhalten total auf den Kopf stellen wird, ist es umso wichtiger, zu zeigen, dass es die direkte Kommunikation ist, die unser Menschsein ausmacht."

Mehr als 150.000 Menschen in zwölf Ländern besuchten seit 2007 knapp tausend Workshops. Mehr als 400 davon fanden in Niederösterreich statt. Im Jubiläumsjahr erreicht die Initiative erneut 20 niederösterreichische Bildungseinrichtungen.

"Kinder und Jugendliche lernen dabei, nicht nur ihre eigene Stimme zu erheben, sondern auch anderen Gehör zu schenken", so Mikl-Leitner. Weiterführende Infos unter storytellingfestival.at

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