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Bus kracht in Plakatwand: Lenker auf Drogen!

Feuerwehrleute stehen vor dem Linienbus
© Viyana Manset Haber
Zu einem spektakulären Unfall kam es Freitagfrüh in Simmering: Ein Bus der Linie 72A krachte gegen eine Plakatwand - ein Fahrgast und der offenbar suchtgiftebeeinträchtigte Lenker wurden verletzt. Laut Arbeitgeber ist er erst seit zwei Monaten im Unternehmen.
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Wien. Ereignet hat sich der Unfall am Freitag in der Früh auf der Heidequerstraße: Demnach ist ein Bus der Linie 72A in Fahrtrichtung Gasometer und damit zur U-Bahnlinie U3 kurz nach sechs Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Das tonnenschwere Fahrzeug krachte gegen eine Plakatwand und kam anschließend in einer Grünfläche zum Stehen - wie auch Aufnahmen von vorbeikommenden Augenzeugen bestätigen.

Feuerwehrleute und Rettungskräfte stehen neben einem roten Bus nach einem Unfall.
Der Einsatz in der Heidequerstraße in Simmering. © Viyana Manset Haber

Zum Unfallzeitpunkt befanden sich neben dem 33-jährigen Fahrer weitere fünf Personen im Bus - ein Fahrgast (48) wurde bei dem Crash leicht verletzt, auch der Lenker musste mit leichten Blessuren zur Abklärung ins Spital. Wie oe24 aus interner Quelle erfuhr, zeigte sich bei stand. Der Österreicher, gegen den wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr ermittelt wird, wurde angezeigt. Außerdem wurde ihm der Führerschein abgenommen.

Die Feuerwehr musste den 72A mit einem Kran bergen.

Das sagt der Arbeitergeber zum Plakat-Crash

Von oe24 angefragt, nimmt der Arbeitgeber des Berufschauffeurs, der mehrer Jahre Berufserfahrung hat, Stellung. Florian Jürs, Geschäftsführer Dr. Richard Wien GmbH: "Die genaue Ursache des Unfalls ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen und kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden. Der Lenker wurde bei dem Unfall verletzt und befindet sich derzeit in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Der von den Behörden durchgeführte Alkoholtest verlief negativ (0,0 Promille). In Bezug auf eventuellen Suchtmittelmissbrauch liegen uns keine Informationen vor."

"Erst seit zwei Monaten bei Dr. Richard"

Jürs weiter: "Der Betroffene hat vor zwei Monaten seine Anstellung bei Dr. Richard in Wien angetreten. Wie bei jedem Lenker und jeder Lenkerin wurde damals, als Teil unseres Standardaufnahmeverfahrens, ein Drogentest durchgeführt. Dieser verlief negativ. Wir stehen in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und unterstützen die Aufklärung. Allen Unfallbeteiligten wünschen wir eine rasche und gute Genesung.

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