In Michigan

Abdul El-Sayed wird erster muslimischer US-Senator

Ein Mann im Anzug und eine Frau mit Kopftuch lächeln gemeinsam bei einer Veranstaltung.
© EPA
Im besonders beachteten Rennen bei den Midterm Elections in den USA um einen Senatssitz im Staat Michigan setzt sich laut Prognosen mehrerer US-Sender der Demokrat Abdul El-Sayed durch.
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Der wiederholt von Präsident Donald Trump scharf attackierte 42-Jährige gewinnt demnach gegen den Republikaner Mike Rogers. Sollten sich die Prognosen bestätigen, würde El-Sayed der erste muslimische US-Senator.

Er zählt zum progressiven Flügel seiner Partei, hat sich kritisch zu Israel geäußert und unterstützt politische Projekte, die in den USA als weit links angesiedelt gelten, wie eine allgemeine Krankenversicherung. Sein Sieg dürfte dem linken Flügel der Demokraten mit Blick auf die Präsidentschaftswahl 2028 einen Schub geben.

Ein Mann und eine Frau umarmen sich auf einer Bühne vor amerikanischen und Michigan-Flaggen.
© APA/AFP/JEFF KOWALSKY

Demokratische Gouverneurin

Bei der Gouverneurswahl in Michigan verteidigten die Demokraten den Posten. Jocelyn Benson setzte sich gegen ihren republikanischen Gegenkandidaten John James durch, wie die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen meldete. Benson war bisher Secretary of State von Michigan und in dieser Funktion unter anderem für die Aufsicht über die Durchführung von Wahlen zuständig. Sie will sich als Gouverneurin für eine bezahlbare Krankenversicherung und erschwingliche Wohnungen, geringere Stromkosten und bessere Bildung einsetzen.

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Michigan im Mittleren Westen der USA grenzt an vier der fünf Großen Seen und an Kanada. Rund zehn Millionen Einwohner zählt der Staat, der sich in zwei große Halbinseln aufteilt. Michigans größte Stadt ist Detroit, Lansing ist die Hauptstadt. Nach zwei Amtszeiten durfte die bisherige Gouverneurin Gretchen Whitmer nicht erneut kandidieren. Der Demokratin werden seit Jahren Ambitionen auf das Präsidentenamt nachgesagt.

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